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« Saturday April 10, 2010 »
Sat

Vor 200 Jahren taugte das „Weibliche“ in den Schauerromanen und Gruselerzählungen zur Spiegelfläche für die Vergewisserung einer frühbürgerlichen, vordergründig männlich bestimmten Subjektivität. In den ruhigen Zeiten des Fordismus gelang es wiederum dem Horror, dieser Identität ihren eigenen mühevollen Kampf der permanenten Aufrechterhaltung entgegenzuhalten. Doch wie zeigen sich Geschlechterverhältnisse in Kulturprodukten des Postfordismus, der durch Flexibilisierung von Arbeitsbiographien und Lebensentwürfen geprägt ist?

Start: 10.04.2010

Ein Seminar zu Horkheimers und Adornos Beantwortung der Frage: "warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt" (DdA, Vorrede, S.1)