Die Internationale Begegnungen sind das politische Herzstück der Jugendreisen. Denn wir wollen uns nicht nur in Deutschland mit Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen und Herrschaftsmechanismen beschäftigen, sondern uns einen globaleren Blickwinkel aneignen. Und Internationale Begegnungen schubsen uns noch ein wenig weiter über den Tellerrand der Berliner Szene hinaus, denn wie der Name schon ausdrückt, geht es hier um konkrete Begegnungen, d.h. eine NFJ-Delegation trifft auf andere Jugendgruppen aus anderen Ländern und in anderen Ländern.
Im März 2008 fuhr eine Delegation nach Italien, genauer gesagt, nach Lampedusa und Palermo wo sie Einblicke in die italienische und europäische Grenzpolitik bekommen konnten, in Austausch mit anderen Gruppen vor Ort kamen und sich über die konkrete Situation für Flüchtlinge an der EU_Grenze ein Bild machen konnten. BAld wird auch eine Infoveranstaltung geben, wo von den Ergebnissen der Reise berichtet wird.
Im Herbst 2008 sind drei verschiedene weitere internationale Begegnungsreisen nach Israel, Kanada und Südafrika geplant.
Israel
Der Austausch mit Israel hat für NFJ eine lange Tradition. 2008 wird die thematische Beschäftigung mit gesellschaftlichen Diskursen um Geschichte und Nationalismus fortgesetzt. Aktuelle Fragen zur Friedens- und Sicherheitspolitik im Nahen Osten, zum Verständnis israelischer Politik sowie den israelisch-deutschen Beziehungen sollen gemeinsam mit unserer Partnerorganisation diskutiert werden. da September 2008
Kanada
Kanada ist ein großes weites Land mit atemberaubender Natur. Doch diese zu bestaunen ist trotz des geplanten obligatorischen Ausflugs zu den Niagara-Fällen nicht Schwerpunkt dieser Delegationsreise: Politische Debatten und die öffentliche Auseinandersetzung mit Behinderung haben in Nordamerika eine größere Tradition als in Deutschland und so läuft diese Reise unter dem Motto „Körperpolitiken um Behinderung und Geschlecht“.
Südafrika
Obwohl Südafrika gerne als erfolgreiche „rainbow nation“ (es hat immerhin elf Amtssprachen) dargestellt wird und eine der modernsten Verfassungen der Welt hat, sind die Folgen des Apartheidregimes und des Kolonialismus allgegenwärtig. Und so liegt es für diese Delegationsreise auf der Hand, sich mit Diskursen um die nationalstaatliche Vergangenheit und der daraus entstandenen antirassistischen und gewaltpräventiven Jugendarbeit zu beschäftigen.
Genaueres, Infos über die Preise und Aktualisierungen von Zeitpunkt und/oder der inhaltlichen Schwerpunktsetzung der Reisen erfahrt ihr auf unserer Webseite www.naturfreundejugend-berlin.de per mail an jan@naturfreundejugend-berlin oder fragt einfach im Büro nach freien Plätzen und dem Stand der Dinge!


Infos zur Vorrundenauskampagne 2006"





