Die Häuser gehörten uns - Kleine Geschichte der Hausbesetzer_innenbewegung

25.05.2014 14:00
Europe/Berlin

„Stilles Besetzen” von leer stehenden Wohnungen war in der DDR praktisch Volkssport. So wurde auch die Prenzlauer Allee 203/204 seit dem Frühjahr 1989 Wohnung für Wohnung „inoffiziell“ bezogen. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Polizeiinspektion versuchten die Besetzer_innen nicht aufzufallen. Erst Ende Dezember 1989 gaben sie ihre Besetzung offiziell mit Transparenten bekannt. Dieser Tag gilt als Beginn der Hausbesetzer_innenbewegung in Ostberlin und das Haus wurde binnen kürzester Zeit zu einer überregionalen Pilgerstätte.

UN_SICHTBARKEIT Ver_rücktheit Wahnsinn

11.05.2014 10:18
Europe/Berlin

Kreativworkshop des AK Psychiatriekritik der NFJ Berlin// im Rahmen der Pride Parade 2014 Kampagne

Ausgangspunkt dieses Workshops ist die Frage wie wir bei der diesjährigen Parade am 12. Juli Ver_rücktheit und Wahnsinn, aber auch unsere Angst, Trauer und Wut auf die Straße tragen können.

Zu diesem Seminar kannst du dich leider nicht mehr anmelden. Das ist nur bis zwei Tage vor dem Seminar möglich

DenkMalTour - Auf den Spuren der Geschichte vom Treptower Park und dem Sowjetischen Ehrenmal

10.05.2014 14:00
Europe/Berlin

Der 88,2 Hektar große Park hat eine interessante Geschichte, nicht nur als beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein, Ort von wissenschaftlichen und künstlerischen Ausstellungen, sondern insbesondere im 20. Jahrhundert als ein wichtiger Ort im politischen Leben Berlins. Dafür steht auch das 1949 eingeweihte Sowjetische Ehrenmal: ein eindrucksvolles, monumentales Ensemble mit einer eigenen interessanten Geschichte.

*** Eine Veranstaltung der Naturfreunde Berlin. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Hellen Panke - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin durchgeführt.

NEU: Deutschland demobilisieren - herrschaftskritische Interventionen gegen rassistischen Mainstream und Nationalismus

Seit 2013 gibt es deutschlandweit zunehmende rassistische Mobilisierungen gegen Unterkünfte von Asylsuchenden, gegen Einwanderung und seit Ende 2014 gegen eine vermeintliche Islamisierung der Gesellschaft. Diese breite gesellschaftliche Mobilisierung wird auch von Todesdrohungen, Brandanschlägen und vielen weiteren Übergriffen begleitet. Zwar gibt es eine mediale Aufmerksamkeit für PEGIDA, "Nein zum Heim"-Initiativen und Co. erfahren aber wenig Beachtung.

Du kannst so gut zuhören, Schätzchen! Auftaktveranstaltung zur Eröffnung der Kampagne "Geschlecht bestreiken!"

08.03.2014 20:00
Europe/Berlin

Am Abend des internationalen Frauenkampftages werden wir euch die Plakate zu unserer Kampagne "Geschlecht bestreiken!" vorstellen. Sie thematisieren unterschiedliche Formen unsichtbarer Arbeit - von der emotionalen Arbeit in Beziehungen über die "selbstverständliche" Verrichtung von Tätigkeiten im Job, die über den eigentlichen Aufgabenbereich hinausgehen (für gute Stimmung im Team sorgen, Geschenke für die Geburtstage der Kolleg*innen besorgen, etc.) bis hin zu unbezahlter und bezahlter Haus- und Sorgearbeit.

Neuer Lesekreis bei der NFJ-Berlin - Organisierungsdebatte in der Geschichte der radikalen Linken

05.02.2014 20:00
Europe/Berlin

Anfangen möchten wir mit der Debatte um Spontanität in der Sozialdemokratie und den Brüchen, die sich entlang dieser Frage auftun. Wir möchten uns die Debatten und Spaltungen in der kommunistischen Bewegung anschauen, die entlang der Frage von Antiparlamentarismus versus Parlamentarismus stattgefunden haben. Weiter gucken wir, welche Verschiedenen Flügel oder Strömungen es gab, angefangen bei Linkskommunismus, Rätekommunismus, libertäre Strömungen.

„Ticketteilen!“ - eine Buttonkampagne der NaturFreunde Berlin e.V.

Worum geht es?
Die Kampagnenidee besteht darin, politische Forderungen mit solidarischer Praxis zu verbinden. Einerseits zu thematisieren, dass immer mehr Menschen aufgrund ihrer sozialen Situation und nicht vorhandener Mobilität vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden und anderereseits aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es im Alltag gibt, sich solidarisch zu verhalten.

Mitmachen, Weitersagen, Buttons verteilen!

Film mit Zeitzeugengespräch: Das Lied des Agyris (über das NS-Massaker in Distomo, Griechenland)

16.12.2013 19:00
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10. Juni 1944. Distomo. Hier überlebt der kleine Argyris, noch keine vier Jahre alt, am 10. Juni 1944 ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht: Eine so genannte «Sühnemassnahme» einer SS-Division als Reaktion auf einen Partisanenangriff in der Gegend. In weniger als zwei Stunden werden 218 Dorfbewohner umgebracht – Frauen, Männer, Greise, Kleinkinder und Säuglinge. Argyris verliert seine Eltern und 30 weitere Familienangehörige.

„Fragend schreiten wir voran … Fragend blicken wir zurück …“ Oder: Das Kreuz mit dem linken Erbe - eine Veranstaltung des AK Geschichte

03.12.2013 19:00
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Keine ewigen Wahrheiten, sondern Fragen standen auf den Transparenten der Demonstration, die am 16. Januar 2012 zum ersten Mal außerhalb der offiziellen Luxemburg-Liebknecht-Demo von einem linken Jugendbündnis organisiert wurde. Die VeranstalterInnen haben mit ihrer Aktion einen Anstoß zur überfälligen Diskussion über eine längst zum Ritual erstarrte Erinnerung an die Ermordeten in Gang gebracht, bei der sich auch alle alt- und neustalinistischen Organisationen im „linken Strom“ geborgen fühlen.

Lesung: "Der Träger war immer schon vorher da – Geschichte des Wanderns und Bergsteigens in den Alpen" von Martin Krauß

17.11.2013 19:00
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Die Geschichte des Alpinismus wird gern von oben erzählt: von den Erstbesteigern, den hohen Gipfeln, den großen Helden. Aber es gibt auch Menschen in den Bergen, die vor den Erstbesteigern da waren: die Bauern, Kristallsucher und Gamsjäger, die Wilderer, Schmuggler und andere Illegale, die sich in die Alpen zurückzogen. Gerade sie legten Wege an, auf denen wir bis heute gehen. In den zwanziger Jahren drangen die Arbeiter in die Alpen vor – und die Juden wurden aus den bürgerlichen Alpenvereinen hinausgeworfen.