NATURFREUNDEJUGEND BERLIN
Unsere Seminare sind ein super Ort, um sich politisch weiter zu bilden und auszutauschen. In entspannter Atmosphäre könnt ihr mit uns Filme gucken, Texte lesen und Fragen aufwerfen, die ihr schon immer mal diskutieren wolltet. Beim abendlichen Tee oder Glühwein lassen sich auch prima Kontakte zu netten Menschen knüpfen. Weiter unten findet ihr das grandiose, druckfrische Seminarprogramm!
Alle Seminare sind so aufgebaut, dass sowohl Neueinsteiger*innen als auch Personen mit Vorkenntnissen weder gelangweilt, noch überfordert sein werden. Falls sich ein Seminar doch an eine bestimmte Zielgruppe richtet, dann findet ihr das in der Seminarbeschreibung. Alle Seminare finden in Berlin oder der näheren Umgebung statt. Genaue Orts – und Zeitangaben bekommen die Teilnehmer*innen nach der Anmeldung. Für Barrierefreiheit und enthinderungs Unterstützung bitten wir euch um Absprache.
Verbindliche Anmeldung hier oder per Mail an: uli@naturfreundejugend-berlin.de, per Telefon oder Fax:
NATURFREUNDEJUGEND BERLIN
Weichselstr. 13, 12045 Berlin
fon/fax: +49 (030) 325 327 70/71
mail: info@naturfreundejugend-berlin.de
Bitte gebt Euren Namen, Adresse und Eure Email & Telefonnummer an, sowie Eure Essenswünsche (Fleisch/vegetarisch/vegan). Ihr erhaltet dann rechtzeitig eine Anmeldebestätigung mit Wegbeschreibung.
Ihr zahlt für ein Wochenendseminar 8-15€ (Mitglieder 6-12€), für ein Tagesseminar 4€ (Mitglieder 3€). Im Seminarbeitrag sind Unterkunft, Verpflegung sowie Seminarmaterial enthalten. Mitglied werden?
Eine gedruckte Version und Aufkleber dieses Seminarprogramms schicken wir Euch auf Anfrage gerne zu.
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SHOCKING! - Seminare der NFJ Berlin 2012
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11. - 13. Mai 2012
Demokratieerklärung hier, Extremismusklausel dort.
Ein Versuch, Licht in das Dunkel der der Extremismustheorie und der „Demokratieerklärung“ zu bringen. Mit Ausrichtung für Aktive linker Jugendverbände.
In diesem Seminar soll sich die Extremismustheorie und damit verbunden auch die Totalitarismustheorie genauer angeschaut werden. Was haben diese Theorien mit der sogenannten „Demokratieerklärung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu tun, und warum ist das alles überhaupt zu kritisieren? Welche Auswirkungen hat die „Demokratieerklärung“ schon jetzt für die politische Arbeit der Jugendverbände? Wir wollen uns mit dem Thema und den Konsequenzen für unsere politische Arbeit auseinandersetzen, uns austauschen und gemeinsame Strategien erarbeiten.
Das Seminar wird organisiert von der NFJ Berlin, NFJ Bremen, NFJ Teutoburger Wald, NFJ Thüringen und der NFJ Deutschland.
Der Referent ist Ulrich Schuster von der Intiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX).
Das Seminar richtet sich explizit an Menschen die aktiv in der politischen Jugendverbandsarbeit sind und findet in Berlin statt.
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10. Juni 2012
Das Private ist noch immer politisch!
Zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen.
Feminist*innen der Generation unserer Eltern und Großeltern haben für politische Partizipation, Zugang zu Bildung und für die Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper gekämpft. Alles erreicht und immer einig? Das wäre zu schön, um wahr zu sein. Und nichts desto trotz haben wir heute oft das Gefühl, dass es früher einfacher war, gemeinsame Forderungen zu stellen, dass es eine Bewegung gab, die geschlossen und kämpferisch herrschenden Verhältnissen entgegengetreten ist. In diesem Seminar wollen wir zurückblicken auf die zweite Frauenbewegung in Westdeutschland, auf erfolgreiche Strategien und Interventionen, aber auch auf Widersprüche und unüberwindbare gegensätzliche Standpunkte. Dass es damals wie heute nicht den einen Feminismus gab und gibt, ist keine neue Erkenntnis. Doch der Blick in die Geschichte kann Aufschluss geben über Entstehung und Entwicklung noch heute widerstreitender Positionen, aber auch Bereicherung für aktuelle feministische Politik sein.
Does Herstory still matter? Wir meinen: Ja!
Das Seminar ist für Menschen mit und ohne Vorkenntnisse und nur offen für FrauenLesbenTrans*, und findet in Berlin statt.
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1.-3. Juni 2012
„Liebe: Auch so ein Problem, das Marx nicht gelöst hat.“ (Jean Anouilh, franz. Dramatiker 1919-87).
Seminar zu Liebe und Kapitalismus.
Hoch sind die Berge von Beratungsliteratur für „die glückliche Liebe“, die Bücher zur Abschaffung des Kapitalismus dagegen lassen sich dagegen an wenigen Händen abzählen. Der Zusammenhang wird dabei durchaus gemacht: Die romantische Liebe gilt als natürlicher emotionaler Rückzugsort vor der kapitalistischen Beliebigkeit. Das dem nicht so ist, sondern Kapitalismus und Liebe ineinander verschränkt sind - das wollen wir uns in dem Wochenendseminar genauer anschauen. Denn weder Kapitalismus noch die Liebe sind „gottgegeben“, sondern von Menschenhand, und -herz gemacht. Anhand von Theater-Methoden und klassischer Textarbeit werden wir durch die Jahrhunderte bis zur Gegenwart jagen, um der historischen und gesellschaftlichen Verstrickung der Liebe auf die Spur zu kommen: Im ersten Teil soll die Genese der Liebe anhand der alten Griechen, der Minnesänger des Mittelalters und den Ehekonzeptionen der beginnenden Moderne verdeutlicht werden. Im zweiten Teil werden wir uns die radikalen Veränderungen der Moderne anschauen und ihre Auswirkungen auf Liebesverhältnisse bestimmen. Die nun durch Individualismus geprägte romantische Beziehung verbindet die bisher sich gegenüberstehende Konzepte von Ehe und Liebe zu einem neuen Ideal. Im dritten Teil werden wir aktuelle Liebesformen auf ihr mögliches Potential zur Emanzipation und ihre Fallstricke unter die Lupe nehmen. Was ist von polyamorösen Beziehungsmodellen zu halten? Sind sie der Weg zu freieren, gleichberechtigteren und damit glücklicheren Beziehungen? Oder sind sie nicht eine Anpassung an neoliberale kapitalistische Verhältnisse? Und was hat das alles mit uns zu tun?
Das Seminar findet in der Nähe von Berlin statt.
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15.-17. Juni 2012
Mein Raum ist dein Raum ist unser Raum?!
Sexismuskritisches empowerment und power sharing.
All-gender Räume, die sich als sexismuskritisch verstehen, werden oft ihren Ansprüchen nicht gerecht. Zu deutlich sind verschiedene männliche Privilegierungen spürbar. Auch wenn dies nicht gewollt ist, erscheinen männliche Privilegien unangreifbar. Dies löst Schweigen, Wut und Ohnmacht aus. In der Folge verschiebt das den Fokus sexismuskritischer Arbeit und stellt diese manchmal vor scheinbar unlösbare Herausforderungen. Queer_feministisches empowerment für Menschen, die von Sexismus betroffen sind*waren, wird dabei eingeschränkt. Power sharing als Hinterfragung männlicher Dominanz erscheint nur verschwommen am Horizont.
In diesem Seminar wollten wir uns dem Spannungsfeld von empowerment und power sharing annähern und zu Möglichkeiten und Grenzen von all-gender Räumen arbeiten. Deshalb wird es gemeinsame und getrennte Arbeits- und Entspannungsphasen geben, in denen uns eine achtsame und offene Atmosphäre und Umgang miteinander wichtig sind.
In der FrauenLesbenTrans*-Kleingruppe wollen wir uns mit unseren Erfahrungen mit Sexismus/Heterosexismus beschäftigen und gemeinsam stärkende Möglichkeiten entwickeln, um aus Ohnmachtsgefühlen/ -situationen auszubrechen. Die Kleingruppe der männlich Privilegierten wird nicht abstrakt, sondern möglichst konkret an den ›eigenen‹ Privilegierungen sowie Denk-, Gefühls- und Handlungsmustern arbeiten, die sexismuskritischer Verbündetenarbeit im Weg stehen.
Das Seminar findet in der Nähe von Berlin statt.
Die Referent*innen sind von der Gruppe Ein sexismuskritisches Kombinat
Mehr Infos und Anmeldung unter: unser_raum@gmx.de. Bitte schreibt in ein paar Sätzen in welcher Kleingruppe ihr euch veroten und arbeiten wollt.
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23. + 24. Juni 2012
When Worst comes to Worst: Rassismus und Kapitalismus.
Wochenendseminar zum Zusammenhang von kapitalistischer Produktionsweise, bürgerlich-weißer Subjektwerdung und Rassismus.
ACHTUNG! ÄNDERUNG! Seminar Kapitalismus und Rassismuskritik goes TCSD
Liebe Leute,
When Worst comes to Worst, heißt es am 23. und 24. Juni.
Wir diskutieren die vielfältigen Zusammenhänge von Rassismus und
Kapitalismus in einem tollen Wochenendseminar in den Büroräumen der NFJ
mit Euch.
Nun kommt auch noch der Transgeniale Christopher Street Day dazwischen -
beziehungsweise hinzu. Der findet am 23. Juni statt und wir, die
Teamer_innen wollen gern dabei sein. Und zwar mit Euch. Deshalb folgende
Änderung im Seminarplan: Wir beginnen Samstag morgen 10 Uhr als frühe
Vögel, diskutieren bis 15 Uhr und gehen dann zusammen (kein
Gruppenzwang:-) zum TCSD. Am Sonntag beginnen wir erst 11 Uhr,
diskutieren dafür aber bis 19 Uhr.
Wir hoffen auf Euer Verständnis bzw. Eure Begeisterung.
"There is no thing as a single-issue struggle because we do not live
single-issue lives." (Audre Lorde)
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Euch und auf den TCSD!
When Worst comes to Worst: Rassismus und Kapitalismus.
Wochenendseminar zum Zusammenhang von kapitalistischer Produktionsweise, bürgerlich-weißer Subjektwerdung und Rassismus.
Rassismus entwickelte sich nicht als Anhängsel der europäischen Moderne, sondern als ihr konstituierendes Element. Der Kolonialismus bildete eine maßgebliche ökonomische Grundlage für die Durchsetzung des Kapitalismus als dominante Produktionsweise. Rassistisch segregierte nationale und globale Arbeitsmärkte sichern seine Existenz bis heute. Rassismus war die Rechtfertigungsstrategie, mit der weiße Europäer*innen Schwarze Menschen ausbeuteten, versklavten und ermordeten - während sich in Europa Ideen der Freiheit und Gleichheit zumindest der männlichen Menschen durchsetzten. Gleichzeitig konstruierte und disziplinierte sich das aufgeklärte weiße bürgerliche Subjekt erst in Abgrenzung zu den als unzivilisiert rassifizierten “Fremden” - und tut es bis heute.
Von den Anfängen des modernen, biologistischen Rassismus zu neoliberalen Rassismusdiskursen und einem vermeintlichen „Rassismus ohne Rassen“ hat sich jedoch einiges geändert. Nicht nur die kapitalistische Produktionsweise, auch Rassismus hat im Laufe der Jahrhunderte
verschiedene Formen angenommen. Wie sich diese Veränderungen wechselseitig beeinfluss(t)en und wie das Verhältnis von Rassismus, Geschlechterverhältnissen, Nationalstaatlichkeit und kapitalistischer Produktionsweise jenseits von Haupt- und Nebenwiderspruchsdenken zu bestimmen ist, interessiert uns in diesem Seminar. Dazu diskutieren wir gemeinsam anhand marxistischer, ideologiekritischer und postkolonialer Texte.
Vorwissen freut uns und bereichert die Diskussion, ist aber nicht Voraussetzung. Ihr erhaltet einen Reader mit einführenden Texten.
Das Seminar findet in Berlin statt.
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6.-8. Juli 2012
Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Walter Benjamin, Herbert Marcuse und wie diese alten Männer alle hießen ...
Einstiegsseminar zum Thema Kritische Theorie
Von den oben genannten Namen hat man schon mal irgendwo gehört, und auch in der eigenen Politgruppe gibt es einige Leute, die immer mal wieder mit Zitaten der “berühmten” Männer um sich werfen. Vielleicht hat man sogar schon mal in eines der Bücher der Herren geschaut. Doch richtig weiß man nicht, um was es bei der Kritischen Theorie geht. Was ist die Kritische Theorie den nun und was hat Marx auch noch alles damit zu tun? Und warum ist sie wichtig für unsere politische und theoretische Arbeit auch heute noch? Und gab es eigentlich auch Frauen die sich mit dem Thema beschäftigt haben?
In dem Seminar soll sich dem scheinbar unermesslichen Thema angenähert werden. Wir wollen in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam lesen und diskutieren, um am Ende eine Antwort auf die Frage: „Was ist eigentlich diese Kritische Theorie?“ zu haben.
Das Seminar richtet sich an Einsteiger*innen ohne Vorkenntnisse.
Das Seminar findet in Berlin statt.
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In eigener Sache: Ohne euch geht's nicht!
Liebe Naturfreund_innen und solche die es vielleicht noch nicht werden wollen, uns aber trotzdem gut finden!
An dieser Stelle möchten wir auf darauf aufmerksam machen, dass wir, die Naturfreundejugend Berlin, in der Lage sind, Seminare (also Bildungsveranstaltungen) zu organisieren. Das tun wir zum Einen, um uns selber mit diversen theoretischen, politischen und praktischen Dingen zu überhäufen, aber auch um Andere daran teilhaben zu lassen und unser Wissen zu teilen und zur Diskussion zu stellen.
Die Seminare entstehen, weil es Leute im und um den Verband herum gibt, die auf uns zukommen und uns direkt fragen, ob sie für die NFJ Berlin ein Seminar teamen können. andere entstehen, weil Menschen in und um den Verband herum sich mit bestimmten Themen beschäftigen möchten oder sich weiterbilden wollen. ab und an gibt es Seminare, die einfach mal wieder an der Tagesordnung sind.
Lange rede kurzer Sinn: Damit unser Programm funktioniert, sich nicht nur drei Leute Themen überlegen, die lange schon Schnee von gestern sind und damit auch ein umfangreiches und abwechslungsreiches Angebot von uns ermöglicht werden kann, brauchen wir euch: egal ob es nur eine diffuse Idee zu einem bestimmten Thema ist und du dich mit anderen austauschen willst, du selber zu einem bestimmten Thema unbedingt schon mal etwas machen wolltest, es bisher aber nirgendwo ein Angebot dazu gab, oder du schon immer mal ein Seminar teamen wolltest, zu einem Thema, das es bei der NFJ Berlin noch nie gab. Dann melde dich bei: uli@naturfreundejugend-berlin.de
Unser Programm kommt 2 mal im Jahr raus: Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter
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Seminare der Vergangenheit


Infos zur Vorrundenauskampagne 2006"






